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Moody´s wertet 16 spanische Banken ab
New York (BoerseGo.de) ? Die Bonitätsprüfer von Moody?s haben am Donnerstagabend 16 spanische Banken abgewertet, wie MarketWatch berichtet. Zu den betroffenen Banken zählen unter anderem Banco Santander, Banco Espanol de Credito, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, CaixaBank und Ceca. Die spanischen Großbanken Banco Santander und BBVA wurden von ?Aa3? auf ?A3? abgewertet. Banco Popular Espanol wurde von ?A2? auf ?A3? herabgestuft.
Der Ausblick ist bei insgesamt zehn Banken negativ. Das ungünstige wirtschaftliche Umfeld sowie die Gefahr einer längeren Rezession würden zu einer Verschlechterung der Qualität der Vermögenswerte der Banken beitragen. Die anhaltende Immobilien-Krise sowie die hohe Arbeitslosigkeit in Spanien seien eine erhebliche Belastung. Da sich die Bonität der Regierung ebenso verschlechtert habe, seien die Mittel zur Hilfe für den Bankensektor jetzt geringer, so die Begründung.
Zu Beginn der Woche hatte Moody´s bereits 26 italienische Banken abgestraft. Darunter waren auch die Unicredit und Intesa Sanpaolo.
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Fitch senkt Griechenland-Rating
New York (BoerseGo.de) - Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Griechenland erneut herabgestuft. Die langfriste Bewertung wurde von zuvor ?B-? auf ?CCC? gesenkt, teilten die Bonitätswächter am Donnerstag mit. Begründet wurde das Downgrade mit der zunehmenden Gefahr, dass das finanziell stark angeschlagene Land aus der Euro-Zone austreten könnte. Das mit den internationalen Kreditgebern vereinbarte Sparprogramm treffe in dem Land auf eine fehlende öffentliche und politische Unterstützung, wie das Scheitern der Regierungsbildung zeige. Sofern sich nach den Neuwahlen im Juni keine sparwillige Regierung zusammenfinde, sei ein Austritt aus der Eurozone wohl unvermeidlich, so die Aussage. Die Ratingagentur Moody?s hat derzeit ein ?C?-Rating für Griechenland. Bei Standard & Poor?s lautet das Rating wie bei Fitch ?CCC?.
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Feiertagstristesse aufgrund schlechter Nachrichten
DJ XETRA-SCHLUSS/Feiertagstristesse aufgrund schlechter Nachrichten
FRANKFURT (Dow Jones) - Der DAX hat am Donnerstag erneut Verluste eingefahren. Die europäische Schuldenkrise und schwache US-Konjunkturdaten sorgten an "Christi Himmelfahrt" für ein Minus von 1,2 Prozent auf 6.309 Punkte. Damit schlug der Index sich angesichts der schlechten Nachrichten aber noch halbwegs wacker. "Wir sind schon tief gefallen. Es ist viel eingepreist", sagte ein Händler. Die Umsätze bewegten sich auf niedrigem Niveau, wie es an Feiertagen üblich ist. Umgesetzt wurden an DAX-Titeln auf Xetra rund 111,3 (Vortag: 179,3) Millionen Aktien im Wert von rund 2,04 (Vortag: 3,23) Milliarden Euro.
In Spanien vertrauen die Bürger ihrem Bankensystem immer weniger und haben offenbar damit begonnen, ihre Konten leerzuräumen. Wie die Zeitung "El Mundo" schreibt, haben Kunden seit der Teilverstaatlichung von Bankia über eine Milliarde Euro von Konten des Geldinstituts abgezogen. Die Bankia-Aktie brach deswegen ein und belastete den Bankensektor. Schwache US-Konjunkturdaten zeigten, dass die Erholung der US-Wirtschaft ins Stocken geraten ist. Der Philadelphia-Fed-Index, eines der wichtigsten regionalen Wirtschaftsbarometer der USA, verfehlte die Erwartungen deutlich und deutet auf Abschwung hin.
Die erträglichen Abgaben sind auch der Haltung der US-Notenbank zu verdanken. Aus dem am Vorabend veröffentlichten Protokoll der Sitzung der Fed geht hervor, dass die Bänker notfalls bereit sind, der Wirtschaft mit zusätzlichen geldpolitischen Maßnahmen unter die Arme zu greifen. Schwache Daten aber schüren derartige Hoffnungen. Von einer Beruhigung sind die Aktienmärkte allerdings noch weit entfernt. Die Investoren legen ihr Geld lieber im "sicheren Hafen" der Bundesanleihen an. Der Bund-Future markierte neue Allzeithochs.
Bankenwerte standen im Sog Spaniens unter Druck. Deutsche Bank fielen um 2 Prozent auf 28,49 Euro. Noch schlimmer erwischte es ThyssenKrupp. "Die Leute wollen einfach kein Risiko haben", meinte ein Händler. Daher verkauften sie Aktien von Unternehmen, bei denen hinter der weiteren Geschäftsentwicklung Fragezeichen stehen. Hinzu kaum die Senkung des Kursziels auf 18 Euro durch Warburg. Im umsatzarmen Feiertagsgeschäft wirkte sie sich besonders stark aus. ThyssenKrupp fielen um 4,8 Prozent auf 14,83 Euro.
Ein Trostpflaster gab es dann aber doch: Für viele Aktionäre ist an "Christi Himmelfahrt" auch Zahltag. Eine lange Reihe von deutschen Unternehmen aus der ersten, zweiten und dritten Reihe beteiligte die Anteilseigner am Unternehmenserfolg. Aus dem DAX waren es BMW mit 2,30 Euro und Deutsche Börse mit 3,30 Euro, was die Abschläge der Aktien erklärt. Im MDAX schütteten Celesio, ElringKlinger, Leoni, Rational und Wacker Chemie aus, im TecDAX waren es Aixtron und QSC.
INDEX zuletzt +/- % DAX 6.308,96 -1,18% DAX-Future 6.312,50 -0,75% XDAX 6.311,06 -0,74% MDAX 10.205,89 -1,22% TecDAX 754,81 -0,63% SDAX 4.841,05 -0,50% DJG/mif/ros
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Hugo Boss - Korrektur könnte Käuferinteresse wecken
Hugo Boss - WKN: 524553 - ISIN: DE0005245534
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 77,74 Euro
Seit dem Hoch bei 89,76 Euro im März dieses Jahres ging die Aktie in die Korrektur über und nähert sich nun der historischen Aufwärtstrendlinie und dem gleitenden Durchschnitt (EMA 50).
Von diesem Niveau aus scheinen weitere Kursgewinne denkbar, zumal die Aktie kaum mit dem Benchmark-Index (MDAX) korreliert. Wird die Trendlinie jedoch signifikant gebrochen, steht der Test des Tiefs bei 54,15 Euro an.
Kursverlauf vom 19.07.2010 bis 17.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
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SGL Carbon - Chartanalyse auf Wochenbasis
SGL Carbon - WKN: 723530 - ISIN: DE0007235301
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 31,24 Euro
Der Bruch der historischen Trendlinie wird in der laufenden Handelswoche weiter bestätigt und trübt den mittelfristigen Ausblick für die Aktie, aus Sicht der Charttechnik, deutlich ein. Die Kurse befinden sich nur noch knapp oberhalb des wichtigen gleitenden Durchschnitts (EMA 200).
Wird dieser nachhaltig unterschritten, könnten weitere Abgaben zum Test der Aufwärtstrendlinie bei rund 26,00 Euro führen. Finden jedoch die Käufer zu neuer Kraft, so stellt der Bereich um die 40-Euro-Marke einen markanten Widerstand dar.
Kursverlauf vom 26.07.2010 bis 17.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
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Jandaya Briefing - US-Arbeitsmarkt, Spanische Banken, Eurozone, Wal-Mart
Mit Jandaya live und direkt im Flow des Marktes. Jandaya Briefing: das Wichtigste des Tages - pünktlich um 16:00 Uhr auf Ihrem Trading-Desk: www.jandaya.de
Die wichtigsten Meldungen des Tages:
USA: Stagnation bei Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe
Die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich in der Woche bis zum 12. Mai unverändert gezeigt. Saisonbereinigt stagnierte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bei 370.000, wie das US-Arbeitsministerium am heutigen Donnerstag mitteilte. Ökonomen hatten im Vorfeld der Daten im Schnitt mit 375.000 Anträgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde von 367.000 auf 370.000 nach oben revidiert.
Gerüchte um Abstufung spanischer Banken
Marktgerücht: Moody's wird am heutigen Tag spanische Banken downgraden
Bankenrun in Spanien?
Nicht nur in Griechenland, sondern auch in Spanien droht offenbar ein "Run" auf die Banken. Die Kunden der spanischen Sparkasse Bankia haben in den vergangenen Tagen trotz der Verstaatlichung des Instituts mehr als eine Milliarde Euro von dem Institut abgezogen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Zeitung "El Mundo" berichtet. Die Summe entspreche ungefähr einem Prozent der Bankeinlagen. Die Kunden hätten bereits vor der Verstaatlichung das Geld von ihren Konten geholt. Möglicherweise sei dies der Grund für das Eingreifen des Staates gewesen.
Spanien muss höhere Zinsen zahlen
Spanien hat am Donnerstag drei- und vierjährige Staatsanleihen aufgestockt und sich so frisches Geld vom Kapitalmarkt beschafft. Gegenüber den letzten vergleichbaren Auktionen musste Spanien aber deutlich höhere Zinsen versprechen. Insgesamt wurden Papiere im Volumen von 2,494 Milliarden Euro platziert, womit das zuvor genannte Maximalziel von 2,5 Milliarden Euro knapp erreicht wurde.
Britischer Premierminister Cameron warnt vor Auseinanderbrechen der Eurozone
Der britische Premierminister David Cameron hält ein Auseinanderbrechen der Eurozone für möglich. Zur Stabilisierung des Währungsraumes seien eine "effektive Brandmauer, gesunde und regulierte Banken sowie ein System der Lastenteilung zwischen den Mitgliedern und geldpolitische Unterstützung durch die Notenbank" notwendig. Andernfalls drohe ein "potenzielles Auseinanderbrechen", was große Risiken beinhalte.
ifo-Chef Sinn: Deutschland könnte 1 Billion Euro verlieren
Deutschland könnte nach Ansicht von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn im Zusammenhang mit der Euro-Rettung eine knappe Billion Euro verlieren. "Wir haften, wenn man einen möglichen Staatskonkurs Italiens, Griechenlands, Spaniens, Portugals und Irlands ins Auge fasst (?) schon für über 600 Milliarden Euro. Und wenn der Euro zusätzlich zerbrechen sollte, kommen noch einmal gut 300 Milliarden Euro für nicht einbringliche Target-Forderungen hinzu", sagte Sinn der "Rheinischen Post". "Insgesamt könnte dann eine knappe Billion Euro weg sein."
Wal-Mart mit starken Zahlen im 1. Quartal
Wal-Mart Stores übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 1,09 Dollar die Analystenschätzungen von 1,04 Dollar. Der Umsatz liegt mit 113,02 Milliarden Dollar über den Erwartungen von 110,25 Milliarden Dollar.
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Loewe - Kurssprung ans Limit?
Loewe - WKN: 649410 - ISIN: DE0006494107
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 5,87 Euro
Trotz des dieswöchigen Kurssprungs über das jüngste Bewegungshoch könnte es die Aktie in Zukunft weiter schwer haben. Die bisherige Wochenkerze in Verbindung mit dem Volumen signalisiert schnelle Gewinnmitnahmen der Aktionäre.
Die Bullen stoßen bei 7,45 Euro auf einen massiven Widerstandscluster aus Trend- und Horizontallinie, sowie der wichtigen 200-Tage-Linie. Dort muss sich erst noch zeigen, wer hier das Zepter in der Hand behält. Rücksetzer unter die Unterstützung bei 4,06 Euro könnten zu weiteren Abgaben bis zum Tief aus 2011 bei 2,17 Euro führen.
Kursverlauf vom 08.02.2010 bis 17.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
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Verbio - Verkaufssignal bestätigt sich
VERBIO Vereinigte BioEnergie - WKN: A0JL9W - ISIN: DE000A0JL9W6
Börse: Xetra in Euro/ Kursstand: 2,57 Euro
Bereits mit unserer Chartanalyse vom 26.04.2012 haben wir das Shortszenario für die Aktie favorisiert. Nun erweist sich der Bruch der historischen Trendlinie mit einer weiteren bärischen Wochenkerze als nachhaltig.
Weitere Abgaben könnten noch bis zum Test des Tiefs bei 2,17 Euro, aus dem Jahr 2011, führen. Dort wird sich dann eventuell Käuferinteresse zeigen und die Aktie in die Korrektur führen. Kehren die Bullen vorab zurück in den Markt, könnte sich der Kreuzwiderstand bei 3,00 Euro als hartnäckig erweisen.
Kursverlauf vom 31.05.2010 bis 17.05.2012 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
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MÄRKTE EUROPA/Angst vor Sturm auf spanische Banken belastet Börsen
FRANKFURT (Dow Jones) - Von einer Stabilisierung sind Europas Börsen auch am Donnerstag weit entfernt. In Spanien vertrauen die Bürger ihrem Bankensystem offenbar immer weniger und haben damit begonnen, ihre Konten leerzuräumen. Wie "El Mundo" schreibt, haben Kunden seit der Teilverstaatlichung von Bankia über eine Milliarde Euro von Konten des Geldinstituts abgezogen. Die Bankia-Aktie stürzt an den Madrider Börse um fast 24 Prozent ab und belastet den gesamten europäischen Bankensektor.
Auch die Gesamtindizes geraten zunehmend unter Abgabedruck. Mit Verlusten von 0,6 Prozent auf 6.344 Punkten hält sich das Minus im DAX noch in Grenzen. Der stark bankenlastige Euro-Stoxx-50 gibt gleich 1,2 Prozent. Am härtesten erwischt es die Börsen in Madrid und Mailand mit Verlusten von 2 Prozent bzw 1,6 Prozent. UniCredit brechen 7 Prozent auf 2,36 Euro ein, BBVA fallen um 3,3 Prozent auf 4,74 Euro.
Vertrauen der Anleger in die Peripherie der Eurozone ist weiter Mangelware. Die Renditen für 10-jährige spanische Anleihen ziehen um 4 Basispunkte (Bp) auf 6,28 Prozent an, italienische Anleihen legen um 3 Bp auf 5,83 Prozent zu. Ein recht gut verlaufene Auktion spanischer Anleihen hilft dem Sentiment nicht. Die Investoren legen ihr Geld lieber weiter im "sicheren Hafen" Bundesanleihen an. Hier geht es mit der Rendite um 3 Basispunkte auf 1,44 Prozent nach unten und damit auf Allzeittief-Niveaus.
Anleger hoffen auf weitere Fed-Aktionen
Dabei sah es zu Börsenbeginn noch recht gut aus. In Ostasien haben die Börsen überwiegend zugelegt und wie aus dem am Vorabend veröffentlichten Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank (Fed) hervorgeht, hält diese sich die Möglichkeit offen, der Wirtschaft mit zusätzlichen geldpolitischen Maßnahmen unter die Arme zu greifen, sollte dies nötig werden. Besorgt zeigen sich die Notenbanker aber von der Situation in Europa.
Die Fed-Aussagen sind zwar nicht wirklich neu. Angesichts der eskalierenden Schuldenkrise mit dem Gespenst eines Ausscheidens Griechenlands aus dem Währungsraum nach den Neuwahlen im Juni wurde das Protokoll aber mit einem Gefühl der Erleichterung von den Investoren zur Kenntnis genommen. Der Goldpreis, der von einer Ausweitung der Geldmenge profitieren würde, wie auch der Euro und andere Risiko-Anlagen legten daraufhin zu. Der Euro hat in der Zwischenzeit die Gewinne aber wieder abgegeben und ist erneut unter das Niveau von 1,27 Dollar gefallen.
Es bleibt abzuwarten, ob am Nachmittag die Bekanntgabe des Philadelphia-Fed-Index - einer der wichtigsten regionalen Wirtschaftsbarometer in den USA - die Stimmung verbessern kann. Im Konsens wird für Mai mit einer leichten Verbesserung auf 9,3 nach 8,5 Punkten gerechnet. Schwächere Daten könnten indes die Hoffnung auf neue geldpolitische Maßnahmen durch die US-Notenbank zusätzlich stützen.
Trotz Feiertag werden Dividenden ausgezahlt
Für viele Aktionäre ist an "Christi Himmelfahrt" auch Zahltag. Eine lange Reihe von deutschen Unternehmen aus der ersten, zweiten und dritten Reihe beteiligt die Anteilseigner am Unternehmenserfolg. Aus dem DAX sind dies BMW (2,30 Euro) und Deutsche Börse (3,30 Euro). BMW verlieren 3,2 Prozent oder 2,15 auf 64,75 Euro, für Deutsche Börse geht es um 9,6 Prozent bzw 4,42 auf 42,12 Euro nach unten.
Ansonsten sind noch Celesio, ElringKlinger, Leoni, Rational und Wacker Chemie aus dem MDAX zu nennen. Im TecDAX schütten Aixtron und QSC ihre Dividende aus.
INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.150,78 -1,13% Stoxx-50 2.275,96 -0,81% DAX 6.343,50 -0,64% FTSE 5.346,20 -1,09% CAC 3.024,91 -0,78% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 143,53 +16 DEVISEN zuletzt '+/- % Do, 8.15 Uhr Mi, 17.57 Uhr EUR/USD 1,2695 -0,35% 1,2740 1,2730 EUR/JPY 101,8647 -0,44% 102,3098 102,2561 EUR/CHF 1,2011 0,00% 1,2011 1,2009 USD/JPY 80,2545 -0,07% 80,3100 80,3350 GBP/USD 1,5855 -0,35% 1,5912 1,5934 DJG/mpt/ros
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SMA Solar - Letzte Rettung durch historische Tiefs
SMA Solar Technology - WKN: A0DJ6J - ISIN: DE000A0DJ6J9
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 26,80 Euro
SMA Solar ist weiterhin unter Druck. Der Kurseinbruch vom Februar ist im März in eine regelmäßige Abwärtsbewegung übergegangen, die zwischen zwei Trendlinien verläuft. Inzwischen ist der Kurs soweit gesunken, dass er sich seinem Tief vom November 2008 annähert. Die von damals ausgehenden historischen Linien dienen beim aktuellen Abverkauf als Orientierung. Der Schnittpunkt einer Linie bei 25,11 Euro mit der Trendlinie bildet derzeit eine Kreuzunterstützung.
Kann der Kurs diese Unterstützung nutzen, so wird er an der Trendlinie abprallen und auf die andere Seite des Kanals laufen. Diese dürfte er bei ca. 32,50 Euro erreichen. Der 50-Tage-Durchschnitt (blau) kreuzt dann ebenfalls in diesem Bereich. Unter 25,10 Euro wäre die Unterstützung allerdings durchbrochen. In diesem Fall wartet als letzte Rettung bei 23,10 Euro das Niveau des Tiefs vom November 2008.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Kursverlauf vom 19.11.2011 bis 17.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
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